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Der Koffer besteht aus einzelnen ca. 60 cm breiten Elementen, die an den Enden abgekantet sind. Sie werden mit einer Art “doppelt-U” förmigen Trägern gehalten. Von Natur aus sind die Seitenwände recht biegsam, wenn
ich es so ausdrücken kann. Aus diesem Grund und natürlich auch wegen der sonst entstehenden Kältebrücke schrauben wir Dachlatten darauf. An den Seiten kein Problem, nur die Dachträger
haben in der Mitte eine Wölbung. Also muß jede einzelne Latte mit dem Hobel angepaßt werden. Die Dachluken sind aus einem Schrottreifen Rettungswagen. Auch sie werden mit Dachlatten eingefaßt.
Als Isolierung verwenden wir ganz normales Styropor. Die Vorteile: gut abgestimmte Stärken, leicht zu verarbeiten und preiswert. Nach
manchen Tagen schau ich frustriert meine Arbeit an und denke: “Mehr hast Du nicht geschafft?” Es kostet wirklich Zeit vor allem wenn man so pingelich ist wie ich es bin. Man darf nicht vergessen diese Arbeiten
sind Substanzarbeiten. Sie nachträglich zu verändern ist so gut wie unmöglich! Als Verkleidung verwenden wir 5mm starkes Kiefersperrholz. Viele Schwierigkeiten tauchen erst bei der Arbeit auf. Da wir Fenster aus Bussen verwenden, sie haben nur oben zwei kleine Klappfenster, können wir nicht den Ausschnitt auf die Sperrholzplatten übertragen.
Also Loch in den Koffer Sägen, Sperrholz anschrauben, Ausschnitt anzeichnen die Plattenausschnitte aussägen und das Fenster einbauen. Da die Dachverkleidung auf den Seitenverkleidungen
aufliegt also erst einmal das Dach fertig machen. Also das Fenster muß warten!
Tja, und das ist das fertig verkleidete Dach.
Die Wirkung ist beeindruckend. Der Raum wirkt viel tiefer. Die Maße sind auch ideal von der Länge der Platten mußten wir nur 1,5 cm absägen. Nur bei einer Platte paßte der Abstand der Träger nicht.
Dort mußten wir ein 7 cm breites Stück zwischensetzen.
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